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Caroline Egger-Batliner war eine dreißigjährige Frau voller Energie und Tatendrang. Sie studierte Jurisprudenz in Innsbruck, frönte ihrer Leidenschaft, der Jagd, war glücklich verheiratet und beschäftigte sich außerdem mit der Familienplanung. Doch dann kam alles anders. An einem Novembertag knickte ihr in einem gebirgigen Gelände der Fuß um. Die Bänder am Aussenknöchel waren gerissen. "Eine Standardoperation", sagte der Arzt. Dass aber dieser einen Operation fast vierzig weitere folgen würden, bis hin zur Kopfoperation, das ahnte damals niemand. Nach jeder Operation hatte sie die Hoffnung: "Jetzt bin ich wieder gesund. Jetzt kann ich wieder normal leben." Bis die Schmerzen wieder einsetzten und sie zermürbten. Ihr Leben wurde zur Hölle. Doch das Schlimmste war das Misstrauen der Ärzte. Schmerz sieht man eben nicht. Schmerz muss man aushalten können, so die gängige Meinung vieler. Und wenn es zu schlimm wird, dann kommen die Medikamenten-Cocktails. Zweimal wurde Caroline Egger-Batliner medikamentensüchtig, zweimal hat sie sich selbst entzogen. Eine Odyssee mit Folgen. Ein Buch über die Hilflosigkeit der Ärzte gegenüber chronischen Schmerzen. Ein Buch, das anderen Schmerzpatienten Mut machen soll, nie aufzugeben und immer wieder nach neuen Lösungen zu suchen. Abwarten und die Schmerzen erdulden, ist nicht der richtige Weg. Vielleicht gibt es nicht immer eine Heilung, aber es gibt immer jemanden, der die Schmerzen lindern kann. Heute ist Caroline Egger-Batliner glückliche Mutter von Zwillingen.
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