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Ob schön ausgeschmückt und markant an Hauptverkehrsstrasse präsent oder schlicht und versteckt, etwas abseits des geschäftigen Lebens und zum Teil gar nicht mehr als einstige Andachtsstelle erkennbar: die Kappile (oder auch Bildstöcke) stellen einen nicht zu unterschätzenden Aspekt des Religiösen Lebens und des kulturellen Erlebens in Liechtenstein dar. Sagenumwitterte Gedenkorte oder anonyme Wegbegleiter, das Buch «Kappile – Fenster zwischen Mensch und Glaube» möchte diese Kleinode dem Betrachter näher bringen und sie, im Wissen um das rastlose Vergessen in heutigen Zeiten, in Bild und Text erhalten. Fast wichtiger als die Abbildung der Kappile soll dabei das Portät derjenigen Menschen sein, die es sich zur Aufgabe wurde, sich um diese Andachtsstätten zu kümmern. Fotograf und Autor suchten dafür 29 Kappile aus neun Gemeinden Liechtensteins auf, die stellvertretend für die rund 50 Bildstöcke, die noch in Liechtenstein zu finden sind, stehen.
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